Nicht alles im Leben lässt sich planen. Aber vieles lässt sich bewusster gestalten.Ob es um Vorsorge, Abschied oder Erinnern geht – es gibt Menschen, die genau dabei unterstützen.
In unserer Blogreihe „An deiner Seite“ stellen wir Partner aus unserem Netzwerk vor und geben Einblicke in ihre Arbeit, ihre Gedanken und ihre Perspektiven.
Kurz gesagt: Menschen, die da sind, wenn es darauf ankommt. Diesmal: „Hearts in Hands“
Es beginnt oft mit einer leisen Frage: Was kann ich tun, wenn ein Abschied bevorsteht?
Eine Frage, die viele Menschen beschäftigt – ganz unabhängig davon, wie groß dieser Abschied ist. Der erste Schultag eines Kindes. Die erste Klassenfahrt. Oder der Moment, in dem klar wird, dass ein geliebter Mensch nicht mehr lange bleiben wird.
Abschiede gehören zum Leben.
Und doch fühlen sie sich oft unsicher, fragil und überwältigend an.
Wenn wir merken: Etwas verändert sich
In ihrer Arbeit begleitet Catharina von Hearts in Hands Menschen genau in solchen Momenten. Viele kommen zu ihr, weil sie spüren: Ich möchte etwas festhalten, bevor sich etwas unwiderruflich verändert.
Und oft bringen sie Fragen mit, die tiefer gehen:
Warum gerade dieser Mensch?
Warum jetzt? Was passiert überhaupt in dieser Welt?
Es sind Fragen rund um Abschied, Verlust und Trauer, auf die es keine einfachen Antworten gibt.
Nähe, die man in der Hand halten kann
Was stattdessen entstehen darf, ist etwas anderes – nämlich Verbindung. „Ich wünsche mir, dass jeder Mensch in einer existenziellen Abschiedssituation ein passendes Andenken bekommen kann“, sagt Catharina.
Ein Andenken, das nicht nur erinnert, sondern spürbar ist. Etwas, das man in die Hand nehmen kann. Immer wieder. Gerade solche haptischen Erinnerungen können helfen, Nähe zu bewahren – auch dann, wenn ein Mensch nicht mehr da ist oder Distanz entsteht. Die Idee dahinter: einen vertrauten Händedruck festhalten und mitnehmen zu können.
Erinnerungen entstehen nicht erst am Ende
Viele Menschen verbinden solche Andenken automatisch mit dem Tod. Doch genau hier erlebt Catharina in ihrer Arbeit häufig ein Missverständnis: „Es geht nicht nur um den letzten Moment. Es geht um Liebe und Verbindung und die gibt es auch im Leben.“
Diese Perspektive verändert den Blick. Denn Erinnerungen dürfen nicht erst am Ende entstehen. Sie entstehen im Alltag. In Berührung. Im gemeinsamen Moment.
Und manchmal sind sie genau das, was bleibt, wenn Worte fehlen.
Was wirklich trägt
Was Catharina selbst an ihrer Arbeit besonders bewegt, sind die Begegnungen, vor allem in der Zusammenarbeit mit Hospizen. Die Geschichten, die sie dort hört, sind oft leise. Und gleichzeitig voller Tiefe. Sie zeigen, wie wichtig es ist, Nähe erlebbar zu machen. Nicht irgendwann, sondern jetzt.
Vielleicht ist genau das der Gedanke, der bleibt:
Wir können nicht alles festhalten. Aber wir können entscheiden, was wir bewahren möchten.
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