Nach einem Verlust durch Suizid bleibt man meist fassungslos und oftmals auch traumatisiert zurück. Diese Form der Trauer wird zudem häufig durch Berührungsängste und Unsicherheit der Umstehenden erschwert. Unser Team der 1. Anlaufstellen möchte hierbei unterstützend für die Angehörigen sein, um sie in ihrer Trauer aufzufangen und Wege aufzuzeigen, wie und wo individuelle Hilfen gefunden werden können.
Der Verein TREES of MEMORY e.V. gründete sich auf Initiative von Mario Dieringers Projekt „Bäume der Erinnerung“. Alle Mitglieder engagieren sich ehrenamtlich und sind zum größten Teil selbst Suizidhinterbliebene. Aus eigener Erfahrung wissen wir, welche Schwere solch ein Verlust mit sich bringt und möchten anderen Betroffenen mit unseren 1. Anlaufstellen dabei Unterstützung geben, die sie brauchen.
Betroffene spüren lassen zu können, dass sie mit all ihren Fragen nach dem „Warum“, ihrer Frage nach der Schuld und all ihren Emotionen nicht allein sind, dass sie verstanden, gehört und gesehen werden, es gibt ihnen ein Stück Erleichterung. Das, was, sie oftmals nicht finden. Wenn nach einer gewissen Zeit der Wunsch nach einem Baum der Erinnerung aufkommt, erleben wir bei den Betroffenen ein Stück der Heilung bereits während des Prozesses bis zur Baumpflanzung. Einzigartig ist das Projekt an sich, denn die meisten Bäume werden von Dieringer auf seinem Lauf zu Fuß um die Welt gepflanzt.
Wir stehen für empathischen, offenen und respektvollen Austausch, ohne zu werten.
Ihr sucht Hilfe oder Unterstützung nach einem Verlust durch Suizid?
TREES of MEMORY e.V. bietet erste Anlaufstellen, wo individuelle Hilfen und Trauerbegleitung gefunden werden können.
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