geboren bin ich am 12.01.1964 und lebe mit meiner blühenden Pflanzenwelt im Südschwarzwald.
Ich bin ein Mensch mit offenem Herzen und feinen Antennen für das, was unausgesprochen im Raum liegt. Menschen erleben mich als zugewandt, ruhig und verlässlich – jemand, der bleibt, wenn Worte verstummen.
Das Leben hat mich über helle Wege geführt und durch dunkle Täler. Ich habe gelernt, weiterzugehen, wenn der Boden unter den Füßen schwankt, und Orientierung zu bewahren, wenn der Weg kaum sichtbar ist. Aus diesen Erfahrungen ist eine stille Stärke gewachsen – nicht laut, nicht drängend, sondern tragfähig.
Ich weiß, dass Trauer viele Gesichter hat. Dass sie Zeit braucht. Und dass Nähe manchmal bedeutet, ein Stück Weg gemeinsam zu gehen – im eigenen Tempo, ohne Zielvorgaben. Ich höre zu, halte Raum und begegne jeder Geschichte mit Achtung und Respekt.
Was mich ausmacht, ist persönliche Wärme, ein tiefes Verantwortungsgefühl und die Bereitschaft, Menschen zu begleiten – auch dann, wenn der Weg weit ist. Mit ruhiger Präsenz, klarem Herzen und dem Wissen, dass selbst im Dunkel ein leiser Lichtschein Orientierung geben kann.
Ich fühle mit, höre hin und bin verlässlich da. Empathie ist für mich keine Haltung, sondern ein innerer Kompass. Auch wenn Wege steinig werden, bleibe ich dran und gehe weiter – und verliere dabei nie den Blick für das Menschliche. Mich leitet der Wunsch, die Welt ein kleines Stück besser zu verlassen, als ich sie vorgefunden habe.
Wenn ein Mensch geht, bleibt oft mehr als Stille zurück. Es bleiben Fragen, Schmerz und eine tiefe Sprachlosigkeit. Ich weiß, wie tief ein Verlust gehen kann. Und ich weiß, wie schwer es sein kann, Worte zu finden, wenn alles andere zerbricht.
Gerade deshalb bin ich überzeugt, dass Worte tragen können, wenn sonst nichts mehr hält. Ich glaube daran, dass Sprache heilen darf – leise, behutsam und ehrlich. Und dass es ein großes Privileg ist, Trost zu spenden.
Als enge Angehörige habe ich selbst viele Abschiede erlebt. Zu oft wirkten sie wie ein nüchternes Abarbeiten von Lebensdaten – korrekt, aber ohne Seele. Irgendwann wusste ich: Das geht anders. Empathischer. Wahrhaftiger. Lebendiger.
Für mich steht der Mensch im Mittelpunkt – mit seinen Eigenheiten, seiner Geschichte, seinen leisen und lauten Momenten. Wenn wir gemeinsam erinnern dürfen, wenn Tränen und Lächeln nebeneinander Platz haben und wir uns innerlich noch einmal begegnen, wird Abschied leichter. Nicht, weil der Schmerz verschwindet, sondern weil Nähe entsteht.
Und genau dafür gehe ich diesen Weg.
… eine Abschiedsfeier, die sich echt anfühlt. Individuell. Würdevoll. Persönlich.
Nicht nüchtern, nicht distanziert, nicht starr. Denn obwohl der Tod zum Leben gehört, leben wir oft, als würde er nie eintreten. Umso unvorbereiteter trifft er uns, wenn wir plötzlich Abschied nehmen müssen.
Ein guter Abschied darf deshalb mehr sein als ein formaler Ablauf oder das bloße Aufzählen von Lebensdaten. Er darf Raum öffnen – für Erinnerungen, für Gefühle und für das, was zwischen den Worten spürbar wird.
Seit über drei Jahrzehnten begleite ich trauernde Menschen. In dieser Zeit durfte ich Trost schenken, Verständnis geben und dabei helfen, langsam wieder Lebensmut zu finden – oft beginnt er nur als kleiner Lichtstrahl.
In Abschieden geht es nicht um perfekte Formulierungen, sondern um Wahrhaftigkeit. Um Erinnerungen, die getragen werden dürfen. Um Liebe, die bleibt. Meine Reden entstehen aus dem Zuhören, aus dem Mitfühlen und aus dem Wunsch, dem Leben eines Menschen mit Würde und Tiefe zu begegnen.
Eine Trauerfeier darf ein Ort sein, an dem der Mensch noch einmal gegenwärtig wird. In Geschichten, Bildern und Momenten des Innehaltens. Eine Feier, in der Nähe entsteht und in der wir spüren dürfen, dass Verbundenheit über den Tod hinausreicht.
Wenn wir gemeinsam erinnern, wenn Tränen und Lächeln nebeneinander Platz haben, beginnt sich etwas zu lösen. Nicht, weil der Schmerz verschwindet, sondern weil wir beginnen zu verstehen, dass wir irgendwann loslassen dürfen.
So dürfen Trauerfeiern zu einem Ort werden, an dem Schmerz Raum hat – und zugleich Verbundenheit, Dankbarkeit und leise Zuversicht spürbar werden.
Weil ich erlebt habe, wie unermesslich wichtig die Worte einer Trauerfeier sind. Wie lange sie nachwirken – oft über Jahre hinweg. Nicht nur im eigenen Herzen, sondern im Gefühl, dass ein Leben gesehen, geehrt und liebevoll verabschiedet wurde.
Damit Angehörige nicht nur Abschied nehmen, sondern etwas mitnehmen dürfen, das auch nach der Trauerfeier trägt.
… begleite und coache ich Menschen in schwierigen Lebenslagen und Entscheidungsprozessen. Seit über drei Jahrzehnten arbeite ich mit Menschen in Zeiten der Veränderung, halte Seminare und Retreats zur inneren Entwicklung und Intuition und bin als Rednerin tätig. Zudem habe ich eine Kinderhilfsorganisation gegründet und leite seit mehr als zwei Jahrzehnten Kinderheime sowie verschiedene Projekte in Nepal, die Kindern ohne Chancen eine Zukunft ermöglichen.
Momente zu sammeln, die bleiben. Stille zu erleben beim Meditieren mit Mönchen im Himalaya, Spiritualität am Ganges zu spüren und die Schönheit der Natur pur zu erfahren – im tiefen Wald ebenso wie in der Weite von Wasser und Himmel. Ich liebe Erfahrungen, die herausfordern: Berggorillas im Nebel zu beobachten, fremde Kulturen kennenzulernen und die menschliche Natur zu verstehen. Es sind diese stillen wie intensiven Augenblicke, die mir Kraft geben und gut tun.
Ihr sucht eine Trauerrednerin in Lauchringen und Umgebung? Mit Gabi habt ihr sie gefunden.
Mit ihrer ruhigen und warmherzigen Art ist sie gerne an eurer Seite und gestaltet Trauerfeiern, in der Nähe entsteht und in der wir spüren dürfen, dass Verbundenheit über den Tod hinausreicht.